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Auf der folgenden Seite findest du jede Menge Lerntipps und Tricks wie du deine Lernleistung verbessern kannst. Einfach einmal reinschauen und vielleicht den einen oder anderen Tipp ausprobieren.


Mit einfachen Tricks seine Noten verbessern!
Geht das? Wie macht man das? Kann das jeder?


Seine Noten verbessern kann jeder, der den nötigen Willen und genügend Selbstdisziplin mitbringt.
Mit einfachen, aber wirkungsvollen Tricks kann man dabei sogar noch Zeit sparen!

Wer kennt das nicht? Man sitzt schon eine ganze Weile bei seinem Lernstoff, aber es geht absolut nichts dorthin wo es hin soll, nämlich ins Gehirn.
Oder manchmal heißt es: "Zu Hause hat mein Kind alles gewusst, aber beim Test (bei der Schularbeit) war wieder alles weg."


Wie gibt's das? Das kann viele Gründe haben.

  • Du bist schon mutlos und deprimiert an deine Aufgabe herangegangen. Vergiss es gleich wieder, so merkst du dir sowieso nichts.
  • Jemand, vielleicht im guten Glauben deine Eltern, zwingen dich zu lernen. "Bevor du das nicht kannst, gehs't du mir nicht hinaus." - oder so ähnlich. Allerdings, wenn dich erst jemand zum Lernen zwingen muss, bist du ohnehin selber Schuld. Warum nicht den Eltern und sich selbst ab und zu eine Freude bereiten und selbständig oder mit Freunden (Nachhilfebörse) sein eigenes (Noten)schicksal in die Hand nehmen.
  • Du sitzt schon mehr als eine Stunde ununterbrochen bei deinem Lernstoff und du merkst, dass du immer unkonzentrierter wirst. Motto: Nichts geht mehr. Kann auch gar nicht sein. Hast du gewusst, dass ein lerngewohnter Erwachsener nur etwa 20 Minuten konzentriert lernen kann?
    Was bedeutet das für deine Lernstrategie? Schau weiter unten nach ("Nichts geht über Pausen")

Oder du lernst ganz einfach falsch. Ja, auch das ist möglich. Deshalb bekommst du nachfolgend einige Tipps, wie du deinen Lernerfolg steigern kannst.

 

Lerntypen:

Schon einmal davon gehört, dass es unterschiedliche Lerntypen gibt? Welcher Lerntyp bis du? Was bringt es dir überhaupt das zu wissen?

Finde zunächst einmal heraus, welcher Lerntyp du bist (die meisten Menschen sind "Mischtypen").

Der HALB-Test http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/TEST/HALB/Test.shtml
VERITAS-Lerntypentest http://www.veritas.at/sbo/extproj/Lerntypentest/lerntypentest.php
Lerntypentest auf www.schuelerhilfe.at https://www.schuelerhilfe.at/fileadmin/Franchisenehmer/anja.lerner/Haar_bei_M%C3%BCnchen/Aktuelles/lerntypentest.pdf

 

Auf folgender Seite http://www.geo.de/geolino/mensch/5849-rtkl-lernen-welcher-lerntyp-bist-du erfährst du alles wichtige zum Thema Lerntypen und wie du dir dieses Wissen zu nutze machen kannst.

 

Wer also weiß, welcher Lerntyp er ist und die Tipps und Ratschläge beim Lernen beachtet, kann seine Leistung deutlich steigern.

 

Das Gehirn:

Jedes Gehirn hat 2 Hälften - warum nicht beide nutzen?
Hier siehst du eine grafische Darstellung der beiden Gehirnhälften und ihre unterschiedlichen "Aufgaben".

Wenn du dir die Abbildung genau ansiehst, wirst du merken, dass beide Hälften in der Mitte miteinander verbunden sind. Je besser diese Verbindungen ausgeprägt und aktiviert sind, desto besser kannst du dir den Lernstoff merken und desto konzentrierter kannst du deine Arbeiten erledigen. Du glaubst, du hast gar keine Verbindungen zwischen deine Gehirnhälften, weil du dir nie etwas merken kannst? Keine Angst, jeder Mensch kann sein Gehirn dazu bringen, mit beiden Hälften zu arbeiten. Wie? Schon mal was von Edu-Kinesiologie gehört? Durch einfache E-K-Übungen kannst du deine beiden Gehirnhälften, aber auch deine Augen, Ohren und Körperhälften energetisch miteinander verbinden.

Einige einfache Übungen sind zum Beispiel:

  • Hampelmannspringen
  • Nilpferd:
    Die Beine stehen hüftbreit auseinander, die Füße gerade nach vorne. Die Knie sind leicht gebeugt. Die gestreckten Arme werden abwechselnd von vorne und nach hinten bewegt, sie bilden jeweils mit den Schultern eine Linie. Sinnvoll ist, dass während der Armbewegung eine Spannung bis in die Fingerspitzen zu spüren ist und die Knie leicht federn. Die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung 20- bis 30-mal wiederholen.
  • Denkmütze:
    Man nimmt Daumen und Zeigefinger, um die eingerollten Ränder der Ohren nach außen zu ziehen, als wolle man sie glattziehen. Von der Ohrmitte aus wird dann in Richtung Ohrspitze massiert und anschließend dasselbe wiederholt, aber jetzt etwas weiter unten, so lange bis das ganze Ohr bis zum Ohrläppchen durchgeknetet ist. Nach einer gelungenen Ohrmassage sind die Ohren gut durchblutet, rot und warm.

Versuche einmal die eine oder andere Übung vor dem Lernen bzw. in Lernpausen zu machen.

 

Konzentration ist alles

Konzentration bedeutet, die Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Sache zu richten und sich dabei von nichts ablenken zu lassen. Am besten kannst du dich konzentrieren, wenn du an einer Sache Interesse zeigst, du ein Ziel vor Augen hast (siehe "Stecke dir Ziele" weiter unten), indem du geistig und körperlich fit bist, einen klaren Kopf hast und hartnäckig genug bist, um Durststrecken überwinden zu können. Versuche wirklich, dich beim Lernen auf deine Aufgabe zu konzentrieren. Lerne an einem gemütlichen Plätzchen, wo du durch nichts (Radio, Fernseher,...) und niemanden (Geschwister,...) abgelenkt wirst. Kontrolliere dich dabei selbst. Stoppe die Zeit, die du ohne dich ablenken zu lassen, konzentriert lernen kannst. Schaffst du 10 oder vielleicht sogar 15 Minuten? Wenn ja, dann haben du und dein Gehirn sich eine kurze Pause (siehe folgende Tipps) verdient.

Weniger ist mehr!
Das heißt nicht das weniger als bisher lernen sollst, was bei manchen ja gar nicht mehr möglich wäre, sondern, dass du immer wieder kurze Pausen einlegen und nicht alles am letzten Tag vor dem Test oder der Schularbeit in dich "hineinsaugen" sollst, was rein wissenschaftlich gar nicht geht, weil dein Gehirn dabei nicht mitspielt. Also besser die letzten drei Tage vor einer Prüfung jeweils eine Stunde (und das mit Pausen) als am Tag vor der Prüfung 3 Stunden lernen.

Immer positiv denken
...und niemals sagen "Das kann ich nicht". Denn wenn du das immer wieder machst, prägt sich dieser Satz in dein Unterbewusstsein ein. Und alles was in deinem Unterbewusstsein festsitzt tritt auch wirklich ein, d.h., du wirst "das" wirklich nicht können. Viel mehr erreichst du mit positiven Affirmationen, die dein Lernen sehr stark beeinflussen können. Affirmationen sind kurze, positiv formulierte Sätze, die das gewünschte Resultat vorwegnehmen und mehrmals wiederholt werden müssen.

Einige Beispiele:
• Ich habe gut gelernt, also wird mir das Richtige zum richtigen Zeitpunkt einfallen.
• Ich bin fit für das Lernen (den Unterricht).
• Ich bin leicht innerhalb der Zeit fertig.
• Ich merke mir alles, was ich jetzt konzentriert lerne.

Nichts geht über Pausen.
Dazu eine Grafik zur Verdeutlichung:

Lernt man verschiedene Fächer hintereinander ohne Pausen, überschneiden sie sich und einige Informationen gehen wieder verloren, da dein Gehirn eine gewisse Zeit braucht, um alles zu speichern. Deshalb solltest du nach spätestens 15 Minuten unbedingt eine kurze (2-3 Minuten genügen) Lernpause einlegen. Gehe an die frische Luft, trinke ein Glas Wasser (dein Gehirn wird es dir danken) oder mache einige einfache Turnübungen (Kniebeugen, Situps,...). Erst dann ist auch dein Gehirn wieder fähig, Neues aufnehmen und speichern zu können. Nach 3 Blöcken sollte die Pause ca. 15 Minuten betragen. Natürlich kann man auch 2 oder mehrere Blöcke hintereinander ein Fach lernen. Dann sollte man allerdings immer am Beginn eines neuen Blocks das vorher Gelernte wiederholen. Nach dem Lernen sollte man am besten nicht mehr fernsehen, da besonders Actionfilme viel von dem vorher Gelernten wieder "löschen" können.


Wer hinhören kann, hat mehr vom Leben

Hast du schon einmal beobachtet, dass es Schüler gibt die behaupten, gar nicht viel zu lernen und trotzdem immer (fast) alles wissen? Wie machen die das? Entweder sie sind von Natur aus intelligneter als andere, sie sagen nur, dass sie nicht viel lernen, um nicht als Streber dazustehen oder was am ehesten zutrifft, sie können hinhören. Sie passen in der Schule so gut auf, dass sie zu Hause wirklich nicht mehr viel lernen sondern höchstens das in der Schule Gehörte wiederholen müssen. Clever, oder? Sie sparen nämlich am Nachmittag jede Menge Zeit, die sie statt mit unmotiviertem Lernen mit ihren Freunden verbringen können.
Denk daran: Die Zeit in der Schule musst du sowieso "absitzen". Du kannst das auf zweierlei Art tun.
Entweder du störst den Unterricht, bringst dadurch dich und andere aus der Konzentration und ärgerst deine Lehrer (lustig, oder?), bekommst aber so gut wie nichts vom Lernstoff mit, kannst deshalb deine Hausübungen nicht alleine bewältigen, schon gar nicht das in der Schule Versäumte zu Hause nachlernen, schlitterst so von einer Krise (sprich schlechter Note) in die andere und musst vielleicht sogar das eine oder andere Jahr unnötigerweise wiederholen (nicht mehr so lustig, oder?).
Oder, du versuchst einfach so gut du es schaffst, hinzuhören. Wenn dir das gelingt (je öfter du es versuchst, um so besser wird es dir gelingen), wirst du merken, dass plötzlich die Hausübungen gar nicht mehr so unlösbar scheinen, du zu Hause weniger Zeit mit Lernen verbringen musst und dennoch (natürlich wieder mit der nötigen Selbstdisziplin) deine Noten besser werden.


Stecke dir Ziele

Ziele sind das allerwichtigste beim Lernen. Wer kein Ziel vor Augen hat, weiß auch nicht, warum er überhaupt etwas lernen soll. Stell dir einmal einen Sportler vor, der kein Ziel vor Augen hat. Er wird sicher nie ein Rennen oder ein Spiel gewinnen. Genauso ist es auch beim Lernen. Suche dir Ziele und du wirst merken, dass das Lernen plötzlich mehr Sinn macht als vorher. Die Ziele sollten natürlich erreichbar sein. So kann man sich in einem Fach, in dem man bisher immer sehr schwach war als Ziel setzen, bei der nächsten Schularbeit eine positive Note zu erreichen.
Versuche die Ziele vor einer Schularbeit oder einem Test immer gemeinsam mit deinen Eltern zu besprechen. So würdest du merken, was deine Eltern von dir verlangen und ob du überhaupt im Stande bist, ihre Erwartungen zu erfüllen. Hast du ein vorher gemeinsam besprochenes Ziel erreicht, kannst du dich dafür ruhig belohnen (lassen).


Beobachte dich selbst...

... und besonders deine Mitschrift. Vergleicht die Hefte und eure Mitschrift ruhig einmal untereinander. Von welchem Heft würdest du besser lernen können? Warum ist das so? Vielleicht könnt ihr mit euren Lehrern darüber diskutieren.
Am besten lernen kann man natürlich von einem schön geführten Heft. Das heißt aber nicht, dass du ab jetzt gestochen schreiben musst, manche können das einfach wirklich nicht. Versuche aber einmal, deine Mitschrift ordentlich zu gliedern, Überschriften mit deiner Lieblingsfarbe zu schreiben und das Allerwichtigste beim Lernen nochmals mit einer Signalfarbe zu unterstreichen. Das sollte wirklich jeder schaffen, auch jene, die eine sogenannte "Klaue" haben werden merken, dass es sich von einer gegliederten Mitschrift einfach besser lernen lässt.


Brain Food macht dich fit (nicht nur) fürs Lernen

Nahrung für dein Gehirn findest du in verschiedensten Nahrungsmitteln, die dir helfen konzentrations- und aufnahmefähig zu sein.

  • Vitamine sind vor allem in frischem Obst, Gemüse und Salat zu finden.
  • Die wichtigsten Energielieferanten, nämlich Kohlehydrate sind in Obst, Milch- und Milchprodukten, Vollkornprodukten, Kartoffeln, Reis und Nudeln enthalten.
  • Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium, Eisen, Jod, Zink und Kalzium sind wiederum in Obst, Milchprodukten, frischem Gemüse und Salat enthalten. Wichtig für die Konzentrationsfähigkeit ist besonders Eisen. Die Eisenaufnahme kannst du durch Fleisch, Fisch und Geflügel verbessern.
  • Nur mit ausreichend Eiweiß kann dein Gehirn bestmöglich funktionieren. Eiweiß findest du in fettarmer Milch, Magermilchprodukten (Joghurt, Magerkäse), Hülsenfrüchten wie Linsen und weißen Bohnen, aber auch in Fleisch und Fisch.
  • Wenn schon Süßes beim Lernen, dann Fruchtzucker. Fruchtzucker aus Orangen, Bananen und Äpfeln beruhigen deine Nerven und liefern deinem Gehirn kontinuierlich Energie. Süßigkeiten wie Schokolade geben dir zwar kurzfristig das Gefühl, leistungsstärker zu sein, da dein Blutzuckerspiegel stark und rasch ansteigt. Deine Bauchspeicheldrüse produziert jedoch als "Gegenmittel" Insulin in Übermengen, um deinen Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Deshalb fühlst du dich schlapper und unkonzentrierter als vorher und außerdem bekommst du immer mehr Lust auf Süßes.
  • Trinke Wasser sooft du daran denkst (wichtig für die Giftausscheidung durch die Nieren), auch während dem Lernen oder in den Pausen!
  • Vergiss nicht auf dein Frühstück!. Am besten wäre Milch, Müsli, Joghurt, Vollkornbrot, Obst und frischer Fruchtsaft. Du hast nicht soviel Zeit, um dir das alles herzurichten, lieber schläfst du etwas länger? Dann nimm dir wenigstens ein Pausenbrot, einen Becher Joghurt oder Obst und frisches Gemüse mit in die Schule. Oder noch einfacher, kaufe dir eine "Gesunde Schuljause" und trinke dazu genügend Wasser und du kommst konzentrierter und fitter durch den Vormittag.

Auf den folgenden beiden Seiten findest du viele weitere interessante Tipps und Infos:

Lerntipps für SchülerInnen Auf dieser Internetseite findet sich eine speziell für Schüler und Schülerinnen zusammengestellte Auswahl an Lerntipps, die auf lernpsychologisch abgesichertem Wissen beruhen und in der Schulpraxis erprobt wurden.
Neben vielen Informationen wie Eltern Ihre Kinder besser fördern können, bietet dieser Ratgeber auch Tipps zum Vokalbeln lernen, Tipps für die Hausübungen aber auch Informationen für die Prüfungsvorbereitung.